Was ist Barbershop-Musik?

Die amerikanischen Friseur-Salons, die "Barbershops", standen tatsächlich Pate für die Bezeichnung dieses Gesangsstils. Ende des 19. Jahrhunderts waren Barbershops oft Mittelpunkt des geselligen Dorf- und Kleinstadtlebens. Die Männer vertrieben sich dort die Zeit gelegentlich auch mit spontanen, improvisierten Gesängen. Der ursprünglich rein "maskuline" Quartettgesang wurde im Laufe der Jahrzehnte auf Männer- und Frauenchöre ausgedehnt.
 
Welche Stilrichtung ist das?

Barbershopgesang ist Obertonmusik in Reinkultur. Sie entsteht durch möglichst genaue Abstimmung von Vokalen, Tonabständen und Lautstärke unter den vier Stimmen. Die speziellen Harmonieregeln und der enge Satz bewirken einen Klangreichtum und ein Volumen, die zu den herausragenden Merkmalen dieser Musik gehören. Und der Inhalt wird durch Mimik, Gestik und teilweise choreographische Elemente unterstützt. Dabei darf mitunter ein gehöriges Maß an Humor nicht fehlen, denn wir wollen unser Publikum nicht nur musikalisch verwöhnen, sondern auch blendend unterhalten und zum Lachen bringen.